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Informationen für Patienten & Pflegende

Schultergelenkersatz

Was versteht man unter einem Schultergelenkersatz?

Ein Schultergelenkersatz ersetzt die krankhaft veränderten Knochen des Schultergelenks mit künstlichen Prothesenteilen.

In der Regel besteht ein Schultergelenkersatz aus zwei Prothesenteilen, aus einem Schaft und einer Kopfkomponente. Beide Teile sind aus einer Metalllegierung. Der Prothesenschaft wird im Oberarmknochen eingesetzt und darauf wird ein Metallkopf gesteckt. In manchen Fällen ist es notwendig, auch die natürliche Gelenkpfanne mit einem Prothesenteil zu ersetzen. Dieses Prothesenteil nennt man „Glenoidersatz“. Die künstliche Pfanne, die als Gegenlager für den Metallkopf am Prothesenschaft dient, ist aus hochwertigem Kunststoff, manchmal auch aus Metall.
 

 
die T.E.S.S. Schultergelenkprothese ohne Schaft mit Glenoid

 

Es gibt drei Arten, ein Schultergelenk zu versorgen: Total-Schultergelenkersatz, Teil-Schultergelenkersatz und Oberflächenersatz.

Total- versus Teil-Schultergelenkersatz
Abhängig von Ihrem Krankheitsbild kann der Arzt Ihnen einen Teil-Schultergelenkersatz, dieser wird auch „Hemi-Prothese“ genannt, oder einen Total-Schultergelenkersatz empfehlen. Bei einer Hemi-Prothese wird nur ein Schaft mit Kopf eingesetzt, die natürliche Pfanne bleibt erhalten. Bei einem Total-Schultergelenkersatz werden Schaft, Kopf und Pfanne ersetzt. Schulterprothesen gibt es in verschiedenen Größen und Formen und können zementiert - mit einem speziellen Knochenzement - oder zementfrei im Knochen verankert werden. Wie bei einem natürlichen Gelenk werden die Prothesenteile über die umgebenden Muskeln und Sehnen bewegt und stabilisiert.

 

die T.E.S.S. Inversprothese mit Schaft

In besonderen Situationen kann der Arzt auch eine sogenannte Inversprothese anbieten. Bei dieser Versorgungsart sitzt der Metallkopf auf der natürlichen Pfanne und nicht auf dem Schaft. Stattdessen wird auf dem Prothesenschaft eine künstliche Pfanne als Gegenlager angebracht. Das nennt man dann Inversprothese, also umgekehrte Prothese.
 
Abhängig von Ihrem Krankheitsbild und Ihrem körperlichen Befinden wird Ihr Arzt das passende Implantat für Sie auswählen. 

 


der Copeland Oberflächenersatz 

Oberflächenersatz
Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, ein Schultergelenk nur mit einem Oberflächenersatz zu versorgen. Der Oberflächenersatz ist eine Alternative zu dem Total- und Teil-Schultergelenkersatz. Bei dieser Methode ersetzt der Chirurg nur die verschlissenen Gelenkoberflächen, entfernt also nur einen geringen Anteil des Knochens. Der Patient behält sozusagen sein eigenes Gelenk mit wieder funktionstüchtigen Gleitflächen. Diese Versorgungsart eignet sich nicht für alle Patienten. Ihr Arzt wird die optimale Versorgungsart für Sie bestimmen.
 
Die Operation
Eine Schultergelenkersatzoperation dauert in etwa zwei Stunden. Der Schnitt ist etwa 10-15 cm lang und verläuft entlang des vorderen Schultergelenks. In der Regel werden Schultergelenkersatzoperationen unter Vollnarkose durchgeführt.
 
Nachsorge
Nach der Operation wird Ihr Arm in einer Armschlinge liegen. Bitte befolgen Sie die Anweisung Ihres Arztes und Ihres Physiotherapeuten.
Die Dauer Ihres Aufenthaltes im Krankenhaus ist von verschiedenen Faktoren abhängig, hierzu beraten Sie sich mit Ihrem Arzt.