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Informationen für Patienten & Pflegende

Optionen beim Hüftgelenkersatz

Die modernen Hüftprothesen kommen den natürlichen Gelenken immer näher. Das klassische künstliche Hüftgelenk besteht aus einem Prothesenschaft, einem Steckkopf, einem Ersatz der Hüftpfanne und einem Inlay als Gleitlager zwischen Steckkopf und Pfanne.

                   

Eine klassische Hüft-Totalendoprothese                            

Aus welchen Materialien bestehen künstliche Hüftgelenke?
Der Schaft und die Pfanne eines künstlichen Hüftgelenks bestehen in der Regel aus Metall, der Steckkopf meist aus Metall oder Keramik und das Inlay entweder aus Metall, Keramik oder Polyethylen (Kunststoff).

    

das Hüftpfannensystem Exceed ABT mit Metall-, Keramik- und Polyethylen E1-Inlay

Ihr Chirurg hat die Wahl zwischen verschiedenen Materialkombinationen. Um eine reibungslose Bewegung zu gewährleisten, müssen die Implantatoberflächen - die Gleitflächen - bestimmten Aktivitäten standhalten können. Derzeit sind Polyethylen, Keramik und Metall die üblichen Materialien auf dem Markt. Jedes Material hat seine spezifischen Vorteile, nach denen Ihr Chirurg das Implantat auf Ihre Bedürfnisse abstimmen kann. Heute werden Metalllegierungen verwendet, unter denen sich vor allem die Titanlegierungen durch eine sehr gute Körperverträglichkeit und hohe Festigkeit auszeichnen. Beim Polyethylen handelt es sich um einen speziell für die Endoprothetik formgepressten Kunststoff. Biomet hat ein modernes Herstellungsverfahren für die Polyethylenkomponenten entwickelt, welches die Haltbarkeit entscheidend verbessert.  

Zementierte vs. nicht zementierte Prothesen
Die Wahl zwischen einer zementierten oder nicht-zementierten Hüftprothese trifft Ihr Operateur und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Zustand Ihrer Knochen.

der Taperloc Hüftschaft als zementierte, zementfreie mit BoneMaster-beschichtete und Kurzschaft-Variante

Bei einer zementierten Hüftprothese werden der Prothesenschaft und die Hüftpfanne mit einem schnell härtenden, gut verträglichen Kunststoffgemisch – dem Knochenzement – im Knochen befestigt. Die besondere Oberflächenstruktur einer zementfreien Prothese wiederum bewirkt, dass der Knochen direkt an den Prothesenkomponenten anwächst.

Statistisch gesehen sollte ein künstliches Hüftgelenk – wenn keine Komplikationen auftreten – rund 15 Jahre halten. Dann ist ein Wechsel der Prothese notwendig.