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Informationen für Patienten & Pflegende

Was ist Arthrose?

Die beiden häufigsten Formen von Gelenkbeschwerden sind die Arthrose und der Gelenkrheumatismus (Polyarthritis). Es gibt jedoch über 100 rheumatische Erkrankungen und Krankheitsbilder, die zu Schmerzen und Beschwerden führen können. 

                 

          Eine gesunde Hüfte                               Eine durch Arthrose veränderte Hüfte
 

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen. Manchmal wird sie auch degenerative Arthrose oder degenerative Gelenkerkrankung genannt; es kommt zu einem Abbau des Gelenkknorpels. Knorpel schützen Ihre Knochen vor Schäden und ermöglichen unbehinderte, schmerzfreie Bewegungen.

Als Folge eines Verschleißes des Gelenkknorpels entsteht ein schmerzhafter Kontakt der Knochen miteinander. Im Anfangsstadium kann die Arthrose mit verschiedenen konservativen, nicht-chirurgischen Therapien behandelt werden. Wenn der Verschleiß des Gelenkknorpels jedoch fortschreitet und die Arthrosesymptome ausgeprägter werden, empfiehlt sich ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der beschädigten Knochen und Knorpel.

Zur Diagnose der Erkrankung beurteilt ein Orthopäde Ihre Bewegungen und notiert Ihre Krankengeschichte. Auf einem Röntgenbild des betroffenen Gelenks ist der Gelenkverschleiß zu erkennen; die beste Behandlungsmöglichkeit richtet sich nach dem Schweregrad des Knorpelabbaus.

Am häufigsten sind die Gelenke in Knien, Hüften, Fingern und Schultern von Arthrose betroffen. Zu den Symptomen einer Arthrose gehören u.a.:
 

  • Gelenkschmerzen beim Stehen oder Bewegen
  • Nachgeben oder Versteifen des Gelenks
  • Fast ständige Schmerzen
  • Eingeschränkte Aktivität
  • Haltung oder Gang abnormal 

Gelenkrheumatismus (Polyarthritis)

Er kommt seltener vor als Arthrose und betrifft vor allem Frauen. Gelenkrheumatismus ist eine Autoimmunerkrankung, deren Ursache nicht bekannt ist. Das Immunsystem des Körpers greift gesundes Gewebe an, was zu Entzündungen der Gelenkinnenhaut und daraus resultierenden Gelenkschäden führt.

Zu den entzündeten Gelenken gehören:

  • die Gelenkinnenhaut (Membrana synovialis)
  • die Sehnen
  • die Schleimbeutel, mit deren Hilfe sich Muskeln und Sehnen reibungslos übereinander bewegen (Bursae) 

Gelegentlich verschlimmert sich die Entzündung erheblich - sie flackert auf - wenn die Gelenke sich durch vermehrten Blutfluss in diesem Bereich erwärmen. Die Gelenkinnenhaut produziert zusätzlich Flüssigkeit, was zu einer Schwellung und Dehnung der Bänder um das Gelenk führt. Ergebnis ist ein steifes, geschwollenes und schmerzendes Gelenk.
In einem von fünf Fällen schreitet der Gelenkrheumatismus sehr schnell voran, meistens entwickeln sich die Symptome jedoch über Monate hinweg. Bei einem von zwanzig Betroffenen schädigen die Entzündungszyklen viele Gelenke schwer, bei den anderen tritt nur geringer oder gar kein Schaden auf. Die Behandlung der Entzündung muss so schnell wie möglich erfolgen, weil ein Gelenkschaden nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
 

Wie erkenne ich, ob ich Arthrose habe?

Viele Patienten mit Knochen- und Gelenkschmerzen glauben, unter Arthrose zu leiden. Es gibt jedoch viele Ursachen für Gelenkschmerzen, die keine Arthrose sind. Deshalb sollten Sie vor einer Selbstbehandlung immer erst eine fachmännische Diagnose einholen.

Warum habe ich so große Schmerzen?

Als Folge eines Verschleißes des Gelenkknorpels entsteht ein schmerzhafter Kontakt der Knochen miteinander. Im Anfangsstadium kann die Arthrose mit verschiedenen nicht-chirurgischen Therapien behandelt werden. Wenn der Verschleiß des Gelenkknorpels jedoch fortschreitet und die Arthrosesymptome ausgeprägter werden, empfiehlt sich ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur der beschädigten Knochen und Knorpel.