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Informationen für Patienten & Pflegende

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Medikamente

Medikamente spielen bei der Behandlung der Arthrose eine große Rolle. Sie lassen die Gelenkschwellungen zurückgehen und lindern Schmerzen, sodass die alltägliche Funktion und Lebensqualität verbessert wird. Alle Medikamente haben mögliche Nebenwirkungen und sollten deshalb nur eingenommen werden, wenn es unumgänglich ist.

Schmerzmittel oder nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) können Schwellungen und Schmerzen lindern. Vor Einnahme von Medikamenten für Gelenkschmerzen sollten Sie jedoch auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Möglicherweise verschreibt Ihnen Ihr Arzt Spritzen in die Gelenke, die sie abschwellen lassen und die Schmerzen lindern. Das können beispielsweise Cortisonspritzen direkt in das Gelenk sein. Cortison ist ein natürlich vorkommendes, von der Nebenniere produziertes Hormon, das Entzündungen hemmt und bei Injektion in ein Gelenk sowohl Schwellungen als auch Schmerzen lindern oder reduzieren kann. Cortison kann unerwünschte Wirkungen sowohl auf die Gelenke als auch auf Weichgewebe haben und wird deshalb üblicherweise nur einige wenige Male pro Jahr gespritzt.

Für Arthrose in den Knien wurden auch Hyaluronatspritzen zugelassen. Sie können Arthroseschmerzen lindern und die normale Funktion des Gelenks wiederherstellen. Hyaluronat ist eine natürlich vorkommende Substanz in der Gelenkflüssigkeit, die als Schmiermittel und Polster für das Gelenk dient. Bei einer fortschreitenden Arthrose ist immer weniger Gelenkflüssigkeit mit weniger Hyaluronat vorhanden; damit kann der Gelenkknorpel nicht mehr richtig geschmiert und abgepolstert werden. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob diese Behandlungsoption für Sie geeignet ist.

Körperliche Bewegung

Es gibt mehrere nicht-chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für die Arthrose. Leichte, vom Arzt verschriebene körperliche Bewegung und physikalische Therapie eignen sich ausgezeichnet, die Gelenke beweglich zu halten und leichte Gelenkschmerzen zu lindern. Wenn Gelenke nicht regelmäßig bewegt werden, können sie versteifen und schmerzen.

Bei Übergewicht lastet ein extremer Druck auf den Gelenken. Wenn Sie übergewichtig sind, empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise abzunehmen, damit die Gelenke nicht unnötig belastet werden und die Schmerzen etwas gelindert werden.

Gehhilfen wie Stock oder Gehwagen können helfen, die Belastung auf die Gelenke zu verringern und die Schmerzen etwas zu lindern. Leichte Gelenkschmerzen können sich auch durch Ruhephasen nach einer Aktivität verbessern.

ein künstliches Hüftgelenk

Gelenkersatz

Wenn Sie unter schwerer Arthrose leiden, empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise einen Eingriff zum Gelenkersatz.

Beim Gelenkersatz werden die beschädigten Abschnitte des Knochens und des Knorpels im Gelenk durch Prothesen ersetzt. Zweck der Operation ist die Wiederherstellung der Gelenkfunktion und -beweglichkeit sowie die Schmerzlinderung im Gelenk.

Ein Gelenkersatz wird meistens wegen einer Arthrose vorgenommen, was bei 90% der Patienten der Fall ist, die ein neues Gelenk bekommen. Ein Gelenkersatz ist jedoch auch bei manchen Patienten mit avaskulärer Nekrose, posttraumatischer Arthrose oder Morbus Paget angezeigt.

Gelenkersatzprothesen zur Erneuerung der Gelenkoberfläche bestehen üblicherweise aus Metalllegierungen und Polyethylen (Kunststoff). Die Prothesen sind so konzipiert, dass sie die Gelenkfunktion wiederherstellen und Beschwerden mindern, damit Sie wieder einen aktiveren Lebensstil aufnehmen können.

Mit den Rehabilitationsmaßnahmen und Gehübungen wird am Tag nach dem Eingriff begonnen. In der Regel bleiben Sie ein bis zwei Wochen im Krankenhaus. Auch mit der Physiotherapie wird schon im Krankenhaus begonnen, häufig wird sie nach der Entlassung fortgeführt, je nach erforderlicher Nachsorge.

Durch eine Gelenkersatzoperation kann Patienten mit Arthrose äußerst erfolgreich geholfen werden, zu ihren normalen Aktivitäten zurückzufinden und ihre Schmerzen zu lindern.