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Informationen für Patienten & Pflegende

Leben mit Arthrose

Mit welchen Übungen kann ich meine Behandlung unterstützen?

Körperliche Bewegung ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Arthrosebehandlung. So helfen zum Beispiel Wandern, Schwimmen oder Gartenarbeit, dass die Knochen kräftig und die Gelenke beweglicher bleiben.

Ehe Sie Ihr Trainingsprogramm beginnen, sollten Sie jedoch den Rat Ihres Arztes einholen.

Kräftigen

Gelenkschwellungen und -schmerzen können die Muskeln schwächen - ein typisches Problem bei Arthrose. Kräftige Muskeln dämpfen Stöße, unterstützen die Gelenke und schützen vor Verletzungen. In Studien wurde nachgewiesen, dass Kräftigungsübungen für Hüfte, Knie und Knöchel das Gleichgewicht verbessern. Falls erforderlich, stellen Ihr Arzt und Physiotherapeut die geeigneten Kräftigungsübungen für Sie zusammen.

Dehnen

Die natürliche Gelenkschmiere ermöglicht eine schmerzfreie Bewegung bei den täglichen Aktivitäten und sportlichen Betätigungen. Im Allgemeinen werden Dehnübungen gut vertragen und sind auch ausgezeichnet zur Entspannung geeignet. Falls erforderlich, stellt Ihr Arzt die geeigneten Dehnübungen für Sie zusammen.

Wassertherapie

Wassertherapie ist für Menschen mit Arthrose und Schmerzen eine sehr gute Option. Der Auftrieb im Wasser schützt Ihre Gelenke vor Aufprallverletzungen. Sie müssen sich gegen den Wasserwiderstand bewegen, was ebenfalls der Kräftigung dient. Bitten Sie Ihren Arzt um Informationen zu entsprechenden Angeboten in Ihrer Nähe.

Wandern

Wandern ist für fast jeden, auch für Menschen mit Arthrose, ein hervorragender Ausdauersport. Fragen Sie Ihren Arzt, ob besondere Vorsichtsmaßnahmen oder Richtlinien zu beachten sind.

Wie fange ich an?

  • Lassen Sie sich von einem Gesundheitsspezialisten ein persönliches Trainingsprogramm zusammenstellen.
  • Machen Sie sich einen Plan! Schreiben Sie ihn auf! Setzen Sie sich Ziele!
  • Trainieren Sie jeden Tag zur selben Zeit, dann wird es schnell zur Routine.
  • Suchen Sie sich jemanden, mit dem Sie trainieren.
  • Suchen Sie einen geeigneten Kurs.
  • Gewöhnen Sie es sich an, jeden Tag zu trainieren. An den Tagen, an denen die Schmerzen größer sind, sollten Sie trotzdem wenigstens ein paar leichte Dehnübungen machen.
  • Verändern Sie Ihre Trainingsroutine; wechseln Sie die Übungen ab.

Überprüfen Sie Ihre Fortschritte und freuen Sie sich über Ihren Erfolg.

Wie viel körperliche Bewegung ist zu viel?

Wenn die Gelenke geschwollener und/oder weniger beweglich sind, Sie ungewöhnlich oder anhaltend müde und abgeschlagen sind oder ständig Schmerzen haben, dann kann es sein, dass Sie zu viel trainieren. Vor allem wenn Sie gerade erst mit dem Training beginnen oder neue Übungen trainieren, können die Muskeln natürlich wehtun. Allerdings sollten die Schmerzen in den Gelenken spätestens einige Stunden nach dem Training verschwunden sein.

Änderungen von Bewegungsabläufen

Die Körpermechanik basiert auf der Theorie, dass eine gute Haltung und Ausrichtung zusammen mit körperlicher Bewegung zum Gleichgewicht der Haltungsmuskeln führt und mithelfen kann, Belastungen der Muskeln und Gelenke abzubauen.

Eine richtige Körpermechanik kann zu einem wirksameren Einsatz Ihres Körpers und weniger Belastung für Ihre Gelenke führen. Folgende Tipps zur Änderung von Bewegungsabläufen können dabei hilfreich sein:

  • Vermeiden Sie eine gebeugte Körperhaltung, stehen Sie gerade.
  • Sitzen Sie möglichst nicht auf niedrigen Stühlen, damit Knie und Hüfte beim Hinsetzen und Aufstehen weniger belastet werden.
  • Stehen Sie auf Reisen jede Stunde auf und bewegen Sie sich, damit die Gelenke nicht steif werden.
  • Vermeiden Sie Aktivitäten mit stoßartigen Belastungen (z.B. Rennen, Springen).
  • Steigen und klettern Sie weniger (z.B. Treppen, Berge etc.)

Gewichtskontrolle

Versuchen Sie, Ihr Idealgewicht zu erreichen bzw. zu halten, um Ihren Gelenken zu helfen. Bei Übergewicht werden die tragenden Gelenke mehr belastet und die Arthrosesymptome können sich verschlimmern, die Gelenke können steif werden und schmerzen. Wenn Sie Übergewicht haben, berät Sie Ihr Arzt gerne zu einer geeigneten Diät.

Nahrungsergänzungsmittel

In jüngster Vergangenheit erfreuen sich Nahrungsergänzungsmittel, vor allem Glucosamin und Chondroitin, bei Patienten mit Arthrose immer größerer Beliebtheit.

Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch nicht für alle Formen der Arthrose und für jeden Menschen geeignet. So sollten beispielsweise Diabetiker und Schwangere besonders vorsichtig sein.

Auf jeden Fall sollten Sie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Ihrem Arzt besprechen.

Wärme/Kälte

Wärme- oder Kältebehandlungen können Schmerzen lindern und die Flexibilität verbessern.

Kälte verringert die Durchblutung und hilft, schwere Gelenkschmerzen und -schwellungen zu lindern.

Wärme steigert die Durchblutung und hilft bei der Muskelentspannung.

Wärme Kälte
Vor Aktivität Nach körperlicher Bewegung
Steigert Durchblutung Verringert Durchblutung
Verbessert Beweglichkeit Reduziert Schwellungen
Reduziert Gelenkschmerzen Bessert Schmerzen
Hilft zu entspannen Reduziert Entzündungen