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Oxford

... das unikondyläre Kniesystem mit einer Überlebensrate von 92,3% nach 20 Jahren (1)


Das Oxford Kniesystem für den unikondylären  Kniegelenksersatz ist eine natürliche Entwicklung von der ursprünglichen Meniskus-Arthoplastik, die im Jahre 1974 von John Goodfellow und John O’Connor patentiert wurde und im Jahre 1976 zum ersten Mal zum Einsatz kam.

Seit 1982 wird das Oxford (Phase 1 und 2) erfolgreich bei der Behandlung der anteromedialen Osteoarthrose eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Das Oxford Kniesystem verfügt über eine 92,3%ige Überlebensrate nach 20 Jahren.
 
Auch nach 25 Jahren besitzt es nach wie vor den Vorteil eines großen Kontaktbereiches, da Meniskusgleitlager verwendet werden, die im gesamten Bewegungsbereich vollständig kongruent bleiben und sowohl die Gelenkkinematik wiederherstellen als auch folgende Vorteile bieten:
  • Fünf Größen der femoralen Komponenten für eine verbesserte anatomische Anpassung und geringere Knochenentfernung
  • Anatomisch geformte tibiale Komponenten für eine optimale tibiale Abdeckung
  • Neu entwickelte anatomische Meniskusgleitlager zur Minimierung des Impingements
  • Eine neue reproduzierbare Operationstechnik durch einen minimal invasiven Ansatz, der eine schnellere Genesung und eine niedrigere Morbidität ermöglicht
Studien haben gezeigt, dass eine frühe Durchführung der unikompartimentalen Operation im Krankheitsverlauf zum Stillstand des weiteren Fortschreitens der Arthrose oder anderer Gelenkskompartimente und zu einer langfristigen Symptomlinderung führt.
 
 
Produktinformationen zum unikondylären Kniegelenksersatz Oxford
 
  • Klinisch nachgewiesen
Klinische Ergebnisse zeigen eine Überlebensrate von 98% und höher nach zehn Jahren in verschiedenen Zentren. Diese Ergebnisse entsprechen den erfolgreichsten Ergebnissen beim kompletten Kniegelenksersatz. Klinische Tests haben außerdem gezeigt, dass der unikompartimentale Kniegelenksersatz ein Ausbreiten der Osteoarthritis auf noch nicht betroffene laterale und patellofemorale Kompartimente des Knies vorbeugt, wenn der Eingriff in einem frühen Krankheitsstadium durchgeführt wird.
 
  • Minimale Polyethylen-Abnutzung
Frühere Versuche, ein Meniskusgleitlager zu entwerfen, haben gezeigt, dass es in kurzer Zeit zu einem hohen Abnutzungsgrad kommt. Das ArCom Polyethylen führt zu einem geringeren Abrieb im Vergleich zu herkömmlichem Polyethylenen und zu einer durchschnittlichen Penetrationsrate von nur 0,03 mm pro Jahr. Somit bietet es eine völlig kongruente Gelenksoberfläche mit einem Kontaktbereich (570 mm²) über den kompletten Bewegungsbereich hinweg.
 
 
  • Wiederherstellung der Kinematik
Der unikondyläre Kniegelenksersatz Oxford ist bei der anteromedialen Osteoarthrose vorgesehen. Das anteriore Kreuzband muss absolut in Takt sein, damit die natürliche Kinematik des Knies und somit auch das natürliche Gleichgewicht und die Stabilität bei Flexion und Extension wiederhergestellt werden können.
Das Oxford Kniesystem ermöglicht eine minimal invasive Technik mit der Verwendung speziell entwickelter Instrumente. Deshalb ist die operative Freilegung von Teilen des Knies nicht mehr erforderlich. Die speziell entwickelten Instrumente führen dazu, dass Knochenschnitte so durchgeführt werden, dass die Flexions- und Extensionsabstände über eine 6 cm Inzision genau ausbalanciert werden. Diese minimale Inzision verhindert die Disruption des Quadrizeps-Mechanismus, was einer schnelleren Genesung zu gute kommt.
 

Weitere Informationen zum Oxford Kniesystem und der weichteilschonenden minimal invasiven Operationsmethode erhalten Sie unter www.oxfordknee.net.

 
 
 

 

Literatur

1) Price, A. J. et al. (2006) Titel. AAOS conference abstract paper No. 046.